Informationen zum Haftantritt

Nehmen Sie Ihre Ladung ernst!

Die Aufnahme zum Strafantritt findet an allen Tagen und zu jeder Zeit statt.

Zum Strafantritt erscheinen Sie bitte freiwillig, pünktlich, nüchtern und ohne jegliche Einwirkung von Betäubungsmitteln. Dies wird Ihnen im weiteren Vollzugsverlauf positiv angerechnet und beeinflusst z. B. die Entscheidung über die Unterbringung im offenen Vollzug.

Schleusentor der JVA StralsundDetails anzeigen
Schleusentor der JVA Stralsund

Schleusentor der JVA Stralsund

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Wenn Sie nicht über ausreichende Geldmittel verfügen, um die Reise zur zuständigen Anstalt zu bezahlen, können Sie sich auch bei der nächstgelegenen Justizvollzugsanstalt (oder bei der nächstgelegenen Polizeistation) zur Aufnahme melden - dies gilt ebenfalls als Selbststellung. Diese Anstalt wird sodann veranlassen, dass Sie in die JVA Stralsund verlegt werden.

In Justizvollzugsanstalten dürfen nur Sachen eingebracht werden, die Sie während der Inhaftierung und für die Entlassung benötigen.

Was Sie im Detail mitbringen dürfen, entnehmen Sie bitte der Liste der genehmigungsfähigen Gegenstände (Rubrik "Bezug privat" = ja"). Sachen, die nicht mitgebracht werden dürfen, werden Ihnen abgenommen und auf Ihre Kosten aus der Anstalt entfernt, wenn die Aufbewahrung nicht möglich ist.

In der JVA werden Sie verpflegt, erhalten Anstaltsbekleidung und bei Bedürftigkeit auch Kosmetik. Es ist daher notwendig, dass Sie rechtzeitig vor dem Strafantritt Vorsorge für den Verbleib Ihrer sonstigen Habe treffen. Der Besitz und Konsum von Alkohol und Drogen ist streng verboten.

Versuchen Sie ebenfalls, Ihre behördlichen Angelegenheiten, wie u. a. Abmeldung beim Jobcenter, Antrag auf Mietübernahme beim zuständigen Sozialamt schon im Vorfeld zu klären. Fehlende Unterlagen, wie z. B. die Haftbescheinigung können anschließend nachgereicht werden.

Mitzubringende Unterlagen:

  • die Ladung zum Strafantritt,
  • Personalausweis oder Reisepass, sofern vorhanden Führerschein,
  • Sozialversicherungsausweis,
  • elektronische Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse

Offener Vollzug

Für die Unterbringung im offenen Vollzug müssen Gefangene besondere Anforderungen erfüllen. Dies setzt voraus, dass sie sich dem Vollzug nicht entziehen und die Möglichkeiten des offenen Vollzuges nicht zur Begehung von Straftaten missbrauchen werden. 

Ob der Gefangene für die Unterbringung im offenen Vollzug geeignet ist, wird durch eine Prüfung im Rahmen der Vollzugs- und Eingliederungsplanung durch die Justizvollzugsanstalt festgestellt. 

Gefangene, die den besonderen Anforderungen des offenen Vollzuges nicht oder nicht mehr genügen, werden im geschlossenen Vollzug untergebracht.

Bei einer Unterbringung im offenen Vollzug können Gefangene unter bestimmten Voraussetzungen und Prüfung aller notwendigen Formalitäten - zum Freigang (unbeaufsichtigtes Verlassen der Anstalt zur Arbeit beim bisherigen oder einem neuen Arbeitgeber) zugelassen zu werden. In diesem Fall ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die bisherige Beschäftigung und die Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung während des Freiheitsentzuges notwendig.

Durch den Freigang können Sie Ihren Arbeitsplatz erhalten und den Unterhalt für Ihre Familie sichern. Um die Zeit der Eignungsprüfung zu überbrücken, sollten Sie bei Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig Urlaub oder Freistellung beantragen.

Nutzen Sie diese Chance und beachten Sie diese Hinweise!
Durch den freiwilligen Strafantritt können Sie Ihre und die Situation Ihrer Angehörigen erheblich erleichtern.

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Aufnahmeabteilung
Justizvollzugsanstalt Stralsund
Franzenshöhe 12
18439 Stralsund
Telefon: +49 (0) 3831 665-120; +49 (0) 3831 665-121; +49 (0) 3831 665-123; +49 (0) 3831 665-125
Telefax: +49 (0) 3831 665-128

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