Informationen zum Haftantritt

Nehmen Sie Ihre Ladung ernst!

Die Aufnahme zum Strafantritt findet an allen Tagen und zu jeder Zeit statt.

Zum Strafantritt erscheinen Sie bitte freiwillig, pünktlich, nüchtern und ohne jegliche Einwirkung von Betäubungsmitteln. Dies wird Ihnen im weiteren Vollzugsverlauf positiv angerechnet und beeinflusst z. B. die Entscheidung über die Unterbringung im offenen Vollzug.

Schleusentor der JVA StralsundDetails anzeigen
Schleusentor der JVA Stralsund

Schleusentor der JVA Stralsund

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Wenn Sie nicht über ausreichende Geldmittel verfügen, um die Reise zur zuständigen Anstalt zu bezahlen, können Sie sich auch bei der nächstgelegenen Justizvollzugsanstalt (oder bei der nächstgelegenen Polizeistation) zur Aufnahme melden - dies gilt ebenfalls als Selbststellung. Diese Anstalt wird sodann veranlassen, dass Sie in die JVA Stralsund verlegt werden.

In Justizvollzugsanstalten dürfen nur Sachen eingebracht werden, die Sie während der Inhaftierung und für die Entlassung benötigen.

Was Sie im Detail mitbringen dürfen, entnehmen Sie bitte der Liste der genehmigungsfähigen Gegenstände (Rubrik "Bezug privat" = ja"). Sachen, die nicht mitgebracht werden dürfen, werden Ihnen abgenommen und auf Ihre Kosten aus der Anstalt entfernt, wenn die Aufbewahrung nicht möglich ist.

In der JVA werden Sie verpflegt, erhalten Anstaltsbekleidung und bei Bedürftigkeit auch Kosmetik. Es ist daher notwendig, dass Sie rechtzeitig vor dem Strafantritt Vorsorge für den Verbleib Ihrer sonstigen Habe treffen. Der Besitz und Konsum von Alkohol und Drogen ist streng verboten.

Versuchen Sie ebenfalls, Ihre behördlichen Angelegenheiten, wie u. a. Abmeldung beim Jobcenter, Antrag auf Mietübernahme beim zuständigen Sozialamt schon im Vorfeld zu klären. Fehlende Unterlagen, wie z. B. die Haftbescheinigung können anschließend nachgereicht werden.

Mitzubringende Unterlagen:

  • die Ladung zum Strafantritt,
  • Personalausweis oder Reisepass, sofern vorhanden Führerschein,
  • Sozialversicherungsausweis,
  • elektronische Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse

Ladung zum Strafantritt in den offenen Vollzug

Seit 2003 ist im Justizvollzug Mecklenburg-Vorpommern ein Selbststellermodell installiert worden. Dies bedeutet, dass männliche Verurteilte, die zu einer Freiheitsstrafe bis zu 30 Monaten oder Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden sind und sich auf freiem Fuß befinden, durch die Staatsanwaltschaft direkt in eine Einrichtung des offenen Vollzuges geladen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind Veurteilte, die wegen eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes, einer Sexualstraftat oder wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden sind.

Die Aufnahme und Unterbringung im offenen Vollzug setzt weiterhin voraus, dass sich der Verurteilte fristgerecht zum Strafantritt stellt.

Erfüllt der Betreffende diese Voraussetzung nicht oder muss er aufgrund eines Haftbefehls durch die Polizei der Justizvollzugsanstalt zugeführt werden, erfolgt bis auf Weiteres eine Unterbringung im geschlossenen Vollzug.

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht auch die Möglichkeit, bei Feststellung der Eignung für den offenen Vollzug - und Prüfung aller notwendigen Formalitäten - zum Freigang (unbeaufsichtigtes Verlassen der Anstalt zur Arbeit beim bisherigen oder einem neuen Arbeitgeber) zugelassen zu werden. In diesem Fall ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die bisherige Beschäftigung und die Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung während des Freiheitsentzuges notwendig.

Durch den Freigang können Sie Ihren Arbeitsplatz erhalten und den Unterhalt für Ihre Familie sichern. Um die Zeit der Eignungsprüfung zu überbrücken, sollten Sie bei Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig Urlaub oder Freistellung beantragen.

Nutzen Sie diese Chance und beachten Sie diese Hinweise!
Durch den freiwilligen Strafantritt können Sie Ihre und die Situation Ihrer Angehörigen erheblich erleichtern.

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Aufnahmeabteilung
Justizvollzugsanstalt Stralsund
Franzenshöhe 12
18439 Stralsund
Telefon: +49 (0) 3831 665-121; +49 (0) 3831 665-124; +49 (0) 3831 665-125; +49 (0) 3831 665-127
Telefax: +49 (0) 3831 665-128

Dokumente

Bezeichnung Format Größe
Informationen zum Strafantritt_Stand_07_2017.pdf PDF 0.34 MB
Liste der genehmigungsfähigen Gegenstände.pdf (Stand: 01.11.2017) PDF 0.14 MB

Ehrenamt im Justizvollzug

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