Informationen für Angehörige

Besuch

Regelung für Strafgefangene

In die Anstalt eingelassen werden nur Besucher, die sich durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen können. Kinder unter vierzehn Jahren werden nur in Begleitung eines Elternteils oder eines bevollmächtigten Erwachsenen zugelassen. Kinder ab 14 Jahre müssen sich ebenfalls ausweisen.

Die Gefangenen können ein Mehrfaches des im Strafvollzugsgesetz vorgesehenen Mindestbesuchs erhalten, in der Regel bis zu drei Stunden im Monat für Strafgefangene.

Die Besuche werden in der Regel optisch überwacht. Wer den Besuch dazu missbraucht, verbotene Gegenstände in die Anstalt einzubringen, kann in seinen Besuchsmöglichkeiten empfindlich eingeschränkt werden, bis hin zu einem Besuchsverbot. Außerdem kann ein derartiges Verhalten bei Gefangenen disziplinarisch geahndet werden.

Regelung für Untersuchungsgefangene

Die Zulassung von Besuchern erfolgt in der Regel durch die Anstalt; außer das Gericht bzw. die Staatsanwaltschaft legen eine verfahrenssichernde Anordnung fest. Wenn keine verfahrenssichernde Anordnung getroffen wurde, muss der Untersuchungsgefangene den Besuch der Personen die ihn besuchen sollen, schriftlich beim Abteilungsleiter der U-Haft beantragen. Sind verfahrenssichernde Anordnungen festgelegt, so sind die Angehörigen verpflichtet, eine Besuchserlaubnis bei dem zuständigen Gericht bzw. bei der Staatsanwaltschaft einzuholen. Die Besuchserlaubnis muss der JVA Bützow im Original vorgelegt werden.

 

Besuchszeiten

Montag bis Freitag

08.30 Uhr - 12.15 Uhr und 13.30 Uhr - 15.15 Uhr

sowie an jedem zweiten Wochenende

Samstag

08.00 Uhr - 11.45 Uhr und 13.00 Uhr - 16.45 Uhr

 

Telefonische Terminabsprachen sind wochentags in der Zeit von 08.30 Uhr – 12.00 Uhr und

von 13.30 Uhr - 15.00 Uhr unter der Rufnummer 038461-55 2332 möglich.

Regelung für Sicherungsverwahrte

Die Abteilung Sicherungsverwahrung verfügt über eine eigene Besuchsabteilung. Wir bitten Sie, die Besuchstermine direkt mit dem Stationsbüro der Abteilung Sicherungsverwahrung abzustimmen. Telefonische Terminabsprachen sind wochentags in der Zeit von 08.30 Uhr – 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr - 15.00 Uhr unter der Rufnummer 038461-55 2511 möglich. 

Briefe und Pakete

Schriftverkehr

Die Gefangenen können grundsätzlich Post erhalten und versenden. Der Schriftwechsel von Strafgefangenen und Untersuchungsgefangenen wird auf verbotene Gegenstände überprüft.


Einlagen wie z.B. Kalender, Briefpapier, Geld, Zeitschriften etc. in Briefen sind nicht gestattet.

 
Bei Untersuchungsgefangenen kann aufgrund verfahrenssichernder Anordnungen des Gerichts eine Textkontrolle erfolgen. Diese ist im Einzelfall auch bei Strafgefangenen auf Anordnung des Anstaltsleiters möglich, wenn dies aus Gründen der Sicherheit oder zur Abwendung einer schwerwiegenden Störung der Anstalt erforderlich ist. Der Schriftwechsel der Straf- und Untersuchungsgefangenen mit ihrem Verteidiger wird nicht überwacht.

Ihre Postsendungen adressieren Sie bitte wie folgt:


[Vorname] [Name]
JVA Bützow
Kühlungsborner Str.29 a

18246 Bützow

 

Pakete

Der Empfang von Paketen mit Nahrungs- und Genussmitteln ist für Straf- und Untersuchungsgefangene nicht gestattet. Sicherungsverwahrte haben die Möglichkeit, Pakete mit Nahrungs- und Genussmitteln zu empfangen.
Der Empfang von Paketen mit anderem Inhalt bedarf der vorherigen Erlaubnis  der Anstalt.
Um Irritationen zu vermeiden, wenden Sie sich bitte im Vorfeld des Postversands telefonisch an die Mitarbeiter der Besuchsabteilung.  Diese geben Ihnen hierzu gern nähere Auskünfte. Die Mitarbeiter der Besuchsabteilung sind wochentags in der Zeit von 08.30 Uhr – 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr - 15.00 Uhr unter der Rufnummer 038461-55 2332 telefonisch erreichbar.

Telefonverkehr

Gefangene können im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten Telefonate führen. Eine inhaltliche Kontrolle in Form einer akustischen Überwachung ist ähnlich wie beim Schriftwechsel im Einzelfall möglich. Sie selbst können den Inhaftierten nicht erreichen.
Die Straf- und Untersuchungsgefangenen haben die Möglichkeit, ein Telefonkonto auf Guthabenbasis der Firma „Telio Communications GmbH“ in der JVA einzurichten. Bei der Eröffnung eines solchen Kontos stehen fünf Freiminuten zur Verfügung, die vorrangig zur ersten Kontaktaufnahme mit den Angehörigen dienen sollen, um z. B. die finanzielle Unterstützung zur weiteren Guthabenaufladung zu erbitten.


Dafür können nicht nur Gelder von extern auf das bei der JVA geführte Gefangenengeldkonto überwiesen werden, die der Inhaftierte dann durch die JVA auf das Telefonkonto transferieren lassen kann. Für die Angehörigen besteht auch die Möglichkeit, selbst von extern über die Internetseite der Firma Telio direkt das Guthaben auf dem Telefonkonto aufzuladen. Das spart Zeit und Arbeitsaufwand für die JVA und den Gefangenen.


Das Telefonkonto kann jederzeit aufgelöst werden und nicht verbrauchtes Restguthaben entweder auf das bei der JVA geführte Gefangenenkonto oder an einen externen Empfänger überwiesen werden.

Nähere Informationen zum Telefonsystem "Telio" finden Sie hier:

Bankverbindung und Geldmittel

Geldangelegenheiten 

Hinweise für Angehörige, Gefangene und Untergebrachte 

 

Bareinzahlungen durch Angehörige / Besucher sind aus organisatorischen Gründen ab dem 01.05.2016 nicht mehr möglich.

Bitte nehmen Sie Einzahlungen zukünftig im Wege der Überweisung zu folgenden Bankdaten vor: 

Empfänger:               Landeszentralkasse M-V 

IBAN:                        DE26 1300 0000 0014 0015 18 

BIC:                          MARKDEF1130 

Verwendungszweck: 3601 9600 29692, Name, Vorname des Gefangenen / Untergebrachten 

 

Zweckgebundene Überweisungen sind nach § 60 StVollzG M-V / § 65 SVVollzG M-V nur

- für Maßnahmen der Eingliederung (z. B. Kosten der Gesundheitsfürsorge oder Kosten für Aus- und Fortbildung) sowie

- für Maßnahmen der Pflege sozialer Beziehungen (z. B. Telefonkosten, Kauf von Briefmarken und Schreibmaterialien, Fahrtkosten anlässlich von Lockerungen) möglich.

Die hierfür eingezahlten Gelder dürfen nur für diese Zwecke verwendet werden. Der Anspruch auf Auszahlung ist nicht übertragbar. 

Der Gefangene/Untergebrachte erhält über jede Ein- bzw. Auszahlung einen Buchungsbeleg. 

Einzahlungen zur Abwendung von Ersatzfreiheitsstrafen sind jederzeit - auch außerhalb der Geschäftszeiten - möglich.