Archiv 2017

Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner hat Ines Reimers zur Behördenleiterin des LaStar ernannt: „Eine wichtige Arbeit für die Sicherheit der Bevölkerung“

27.07.2017 - Sechs Jahre nach seiner Gründung wird das Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit (LaStar) in Rostock von drei Frauen geführt. Justizstaatssekretärin Gärtner wünscht der neuen Leiterin Ines Reimers sowie ihren Stellvertreterinnen Gloria Arndt und Sabine Kramp viel Erfolg: „Die gute Aufbauarbeit, die das Team um den bisherigen Leiter Dirk Manzewski geleistet hat, wird mit Ines Reimers fortgesetzt werden. Wir haben mit dem LaStar im Jahr 2011 eine europaweit beachtete Behörde errichtet, die die Führungsaufsichtsstellen mit der Bewährungshilfe und der forensische Ambulanz vereint. Geschaffen wurde somit eine Anlaufstelle für die Unterstützung und Kontrolle von Verurteilten nach der Haftzeit oder in der Bewährungszeit. Gerichte, Staatsanwaltschaften, Polizei, Jugendämter und freie Träger arbeiten seitdem reibungsloser zusammen. Den gut 80 Bewährungshelfern gilt mein Dank. Ihr tägliches Ziel ist es, Rückfall-Gefahren von Straftätern zu vermeiden. Vorbeugen ist beste Sicherheitspolitik. Über 900 Straffällige stehen derzeit im Land unter Führungsaufsicht. 13 von ihnen mit einer so genannten Fußfessel“, so Justizstaatssekretärin Gärtner. Das LaStar hat insgesamt 115 Beschäftigte.

Zur Person:

Ines Reimers wurde 1965 in Gehrden (Niedersachsen) geboren. Seit über 20 Jahren arbeitet sie in Mecklenburg-Vorpommern. Zunächst war sie 1996 Rechtsanwältin in Rostock. 1997 kam Ines Reimers als Proberichterin zur Staatsanwaltschaft Rostock. Zehn Jahre später wurde sie zur Generalstaatsanwaltschaft abgeordnet. Im Jahr 2010 wurde Ines Reimers zur Oberstaatsanwältin ernannt. Im vergangenen Jahr war sie im Bildungsministerium im Referat „Kulturelle Grundsatzangelegenheiten“ tätig.

Anhörung im Bundestag zur Fußfessel – Behördenleiter als Sachverständiger

20.03.2017 - Die Große Koalition in Berlin plant die sogenannte Elektronische Fußfessel vermehrt auch bei Haftentlassenen einzusetzen, denen terroristische Taten zugetraut werden. Hierzu fand am 20. März 2017 eine öffentliche Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages statt, zu der auch der Behördenleiter des LaStar, Herr Manzewski, als Sachverständiger eingeladen war.

LaStar bei DBH-Tagung in Kassel vertreten

17.02.2017 – Bei der vom 28.02.2017 bis 01.03.2017 stattfindenden Fachtagung des DBH in Kassel zum Thema Führungsaufsicht, werden auch Mitarbeiter des LaStar aktiv beteiligt sein. Herr Kammermeier und Frau Bruns-Gercken, beide Mitarbeiter der Führungsaufsichtsstelle im LaStar, werden zu den Themen „Arbeiten im multiprofessionellen Team“ bzw. „Sicherheitskonzepte im Rahmen der Führungsaufsicht und ihre Bedeutung für die Praxis“ referieren.   

Justizministerin besuchte das LaStar

16.02.2017 – Im Rahmen ihrer Rundreise zu sämtlichen Justizbehörden des Landes machte Justizministerin Katy Hoffmeister auch im LaStar halt. Hier informierte sie sich über die Zusammenarbeit von Führungsaufsichtsstelle, Sozialen Diensten und Forensischer Ambulanz in einer Behörde, sowie die hieraus resultierenden Synergieeffekte. Besonderes Interesse hatte sie zudem an der Zusammenarbeit mit dem Justizvollzug über das Konzept InStar und mit den Polizeibehörden des Landes über das Konzept FoKuS. Ihren Besuch rundete die Justizministerin mit einem Gespräch beim örtlichen Personalrat ab.

Justizministerin Hoffmeister besucht das LaStar

31.01.2017 – Justizministerin Katy Hoffmeister will bis Sommer sämtliche Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten des Landes persönlich besuchen, um sich in Gesprächen mit den Behördenleitungen und Personalvertretungen über die jeweiligen Situationen vor Ort zu informieren. Dazu wird auch das Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit zählen. In Ihrer entsprechenden Presseerklärung betonte die Justizministerin, dass die rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern jeden Tag eine verantwortungsvolle Arbeit leisten würden. Deren Einschätzungen und Sorgen seien ihr wichtig, um gemeinsam die Herausforderungen in der Justiz auch in Zukunft meistern zu können.   

44. Fachkonferenz der Sozialen Dienste 2017 in Warnemünde

13.01.2017 – Die 44. Fachkonferenz der Referentinnen und Referenten der Sozialen Dienste der Justiz und der freien Straffälligenhilfe findet in diesem Jahr vom 26. – 28.04.2017 in Mecklenburg-Vorpommern statt. In Warnemünde wird u.a. zu Themen, wie über den Stand der Landesresozialisierungsgesetze, das Ergebnis der Länderumfrage zur therapeutischen Nachsorge, die Frage nach einer Psychosozialen Prozessbegleitung und die Notwendigkeit von Sicherheitskonzepten für die Sozialen Dienste diskutiert.  

Kontakt

Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit M-V
Dierkower Damm 29
18146 Rostock
Telefon: 0381 / 86506-60
Telefax: 0381 / 86506-77