Ersatzfreiheitsstrafe

Zunächst wird im Erstgespräch zwischen Gefangenen und Stationsbediensteten geprüft, ob die Strafe mittels Freikauf vermieden werden kann. Manchmal können Angehörige helfen. Sollte sich niemand zur Zahlung der Strafe finden und die eigenen Ressourcen erschöpft sein, wird die zuständige Staatsanwaltschaft kontaktiert.

Dabei wird hinterfragt, wie die Chancen des Gefangenen zur Ableistung in Form von Ratenzahlung stehen oder ob die Staatsanwaltschaft einer Umwandlung der Strafe in freie gemeinnützige Arbeit zustimmt.
Wird die Zustimmung erteilt, erfolgt die Antragstellung in schriftlicher Form, worauf die Entlassung folgt . Im ablehnenden Fall ist die Strafe voll zu verbüßen.
Die übrige Betreuung erfolgt wie bei den Strafgefangenen.